AML-Richtlinie
Zuletzt aktualisiert: 26.08.2026
Zweck und Rechtsgrundlage
Die 711 BV als Betreiber unter MGA-Lizenz wendet Anti-Geldwäsche-Maßnahmen (AML) an, um die Plattform vor finanziellen Straftaten zu schützen. Die Richtlinie basiert auf der EU-Geldwäscherichtlinie, dem maltesischen Gaming Act und internationalen FATF-Standards.
Kundenidentifizierung (KYC)
Vor der ersten Auszahlung und bei Transaktionen über Schwellenwerten ist eine Identitätsprüfung Pflicht. Akzeptierte Dokumente: gültiger Personalausweis oder Reisepass, Adressnachweis (nicht älter als drei Monate) und gegebenenfalls Nachweis der Zahlungsmittel-Inhaberschaft. Unvollständige Unterlagen führen zur Aussetzung von Transaktionen.
Transaktionsüberwachung
Automatisierte Systeme analysieren Ein- und Auszahlungsmuster auf Auffälligkeiten: ungewöhnlich hohe Beträge, schnelle Einzahlungs-Auszahlungs-Zyklen ohne Spielaktivität, Mehrfachkonten und Nutzung Dritter Zahlungsmittel. Verdächtige Aktivitäten werden manuell geprüft und gegebenenfalls gemeldet.
Meldepflichten
Bei begründetem Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung informiert der Betreiber die Financial Intelligence Analysis Unit (FIAU) in Malta. Spieler werden über laufende Untersuchungen nicht informiert, soweit gesetzliche Schweigepflichten bestehen.
Spielerpflichten
Spieler sind verpflichtet, bei Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen, nur eigene Zahlungsmittel zu nutzen und auf Anfrage zusätzliche Dokumente bereitzustellen. Verstöße können zur Kontosperrung, Einbehaltung von Guthaben und Meldung an Behörden führen.